Gemeindebüro

Blücherstraße 15-19

55422 Bacharach

06743 965773

vierthaeler@ekir.de

________________________Das Gemeindebüro hat  mittwochs von 9-11 Uhr und freitags von 8-10 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet.

 

Über den Kirchturm hinaus

Notfallseelsorge-Telefonnummern

Über die Rettungsleitstelle können Sie im Notfall um einen Notfallseelsorger bitten:

Rettungswache Bingen:                    06721 19 222

Rettungswache Oberwesel:               06744 19 222

Rettungswache Corneli                     06721 19 222

 

Evangelische/Katholische Telefonseelsorge

in Bad Kreuznach:              0800 111 0 111 und 111 0 222    kostenlos

 

Die ISL Sprachschule bietet internationalen Schülern Deutschunterricht an. Diese Schüler kommen aus den verschiedensten Ländern und bereiten sich auf ihr Studium in Deutschland vor. Gesucht werden Gastfamilien, bei denen die Schüler und Studenten unterkommen könnten, um einen richtigen Einblick in die deutsche Kultur zu erhalten und sich weiterzuentwickeln. Das Gastfamilienprojekt bietet sowohl Gastschülern als auch Gasteltern Möglichkeiten, Neues kennen zu lernen und über sich hinaus zu wachsen - verschiedene Menschen und Kulturen zusammenbringen. Wir würden uns freuen, wenn Familien an einem kulturellen Austausch interessiert wären.

 

 

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

 

Individuelle Sprechstunde

 

Wer regelt Ihre Angelegenheiten, wenn Sie es selbst nicht mehr können? Jeder kann plötzlich und unabhängig vom Alter in Situationen geraten, in denen andere für ihn entscheiden müssen. Damit Sie sicher sind, dass Ihre Angelegenheiten im Ernstfall so geregelt werden, wie Sie es sich wünschen, sollten Sie in gesunden Tagen Vorsorge treffen.

 

Hierzu berät Sie Ihr Betreuungsverein in der Sprechstunde in Bacharach

 

Die Mitarbeiterinnen des Betreuungsvereins des Caritasverbandes Mainz e.V. beraten und informieren Sie persönlich und individuell zu den Themen Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und rechtliche Betreuung.


Einzelberatungstermine sind möglich zu den unten genannten Terminen im Christophorus Haus in den Räumen der Evangelischen Kirchengemeinde Vierthäler, Blücherstraße 15-19 in 55422 Bacharach an jedem ersten Donnerstag im Monat.
Um eine vorherige telefonische Anmeldung unter Tel: 06721 917730, Fax: 06721 917750 oder Mail an
s.bittmann@caritas-bingen.de wird gebeten.


Die Termine sind:

05.09.2019 // 07.11.2019 // 05.12.2019

jeweils 10:30 Uhr bis 11:30 Uhr

Sollte es Ihnen aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich sein, die Sprechstunde aufzu-suchen, vereinbaren wir gerne mit Ihnen einen individuellen Termin für einen Hausbesuch.

Stefanie Bittmann


caritas-zentrum St. Elisabeth, Rochusstraße 8, 55411 Bingen, Telefon 06721 917730 s.bittmann@caritas-bingen.de

Besuch aus dem philippinischen Partnerkirchenkreis Agusan im Evangelischen Kirchenkreis Koblenz

 

Einsatz für die Wahrung der Menschenrechte ist Thema der dreiwöchigen Begegnung

 

Koblenz. / Agusan. Nach anderthalbjähriger Vorbereitung und wochenlangem Bangen um die Erteilung der Visa kommen Pfarrerin Jerusa Semacio, Pfarrer Jolly Tubo und Joseph Tumanlas, Direktor der Integrierten Gesamtschule des Evangelischen Kirchenkreises Agusan („Mindanao Institute“) auf der philippinischen Insel Mindanao Mitte August zu einem dreiwöchigen Austausch über die Menschenrechts-Situation auf den Philippinen und in Deutschland.

 

Neben Begegnungen mit dem Koblenzer Kreissynodalvorstand, dem Philippinen-Arbeitskreis und den Evangelischen Kirchengemeinden Maifeld/Polch (18.8), Oberwinter (25.8.) und Remagen (1.9.), stehen Besuche bei kirchlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Behörden von Boppard bis Berlin an.

 

Seit drei Jahren werden kirchlich und gewerkschaftlich engagierte Menschen auf den Philippinen von Präsident Rodrigo Duterte verhöhnt, bedroht und auf sein Geheiß hin ermordet. Am 2. August wurde ein Pfarrer aus dem Koblenzer Partnerkirchenkreis Agusan brutal getötet. Die hohen Erwartungen an Präsident Duterte, der vor drei Jahren im Wahlkampf Frieden mit politischen Gegnern sowie wirtschaftliche, soziale und ökologische Reformen versprach, sind Wut und Verbitterung gewichen. Ein Präsident, der in drei Jahren unter dem Vorwand der Drogenbekämpfung 30.000 unliebsame Bürgerinnen und Bürger ermorden ließ und sich damit immer wieder brüstete, ein Staatsoberhaupt, das Gott „dumm“ nennt und Papst Franziskus einen Idioten, ein Mann, der nach Amtsantritt alle Amtsinhaberinnen und -inhaber, die ihm nicht passten, feuerte, ist eine tägliche Bürde für die kirchlichen Partner. Sie leben zudem seit Mai 2017 unter Kriegsrecht. Besonders die Menschen in den Bergregionen leiden darunter. Sie werden im Interesse von Bergbaukonzernen aus ihren Dörfern vertrieben und müssen von Mitgliedern des Partnerkirchenkreises versorgt werden.

Pfarrer i.R. Wilfried Neusel, Vorsitzender des Philippinen-Arbeitskreises im Evangelischen Kirchenkreis Koblenz, merkt selbstkritisch an: „Bei uns scheint soweit alles in Ordnung zu sein. Bei näherem Hinsehen und Hinhören spüren allerdings auch wir Zukunftsängste, leiden unter Sozialabbau trotz der Lippenbekenntnisse zum sozialen Rechtsstaat und fragen uns, ob unsere Regierenden überhaupt noch Kontakt zur Bevölkerung haben.

In etlichen Gemeinden geht die Sorge um den Mitgliederbestand um, und manche flüchten sich in die Pflege frommer Selbstgenügsamkeit und vergessen, dass die biblische Botschaft auch eine gesellschaftspolitische Herausforderung ist.“

 

Während des Besuchs geht es deshalb um die Verständigung über die Bedeutung der Menschenrechte in Theorie und Praxis und um die Frage, wie die vielen hilfreichen Resolutionen der Vereinten Nationen zum Thema Menschenrechte in partnerschaftlicher Verbundenheit ein Stück weit eingeklagt und in der alltäglichen Praxis verwirklicht werden können.

 

Am Dienstag, dem 3. September, ab 14 Uhr steht in der Koblenzer Superintendentur (Mainzer Str. 81) für die philippinischen Gäste, möglichst viele der begleitenden sowie der leitenden Personen des Kirchenkreises die Frage im Raum, welche Perspektiven der dreiwöchige Besuch aus Agusan für die künftige Partnerschaftsarbeit bietet.

Um 19 Uhr gibt es eine Abschiedsfeier mit offizieller Grußbotschaft des Kreissynodalvorstands Koblenz an die Geschwister im Evangelischen Kirchenkreis Agusan der United Church of Christ in the Philippines (UCCP). Der Rückflug erfolgt am 4. September ab Frankfurt a.M.

 

Einladung zur Feier von Gottesdiensten mit den philippinischen Gästen

 

(Sonntag,  18. August, 10.00 Uhr
Evangelisches Gemeindezentrum
Uhlandstr. 9, 56751 Polch)

 

Sonntag,  25. August, 10.00 Uhr
Evangelische Kirche Oberwinter
Hauptstr. 80
53424 Remagen-Oberwinter

 

Sonntag, 1. September, 9.30 Uhr
Friedenskirche
Marktstr. 25, 53424 Remagen

 

Seit 33 Jahren partnerschaftlich verbunden

 

Der Evangelische Kirchenkreis Koblenz unterhält seit 1985 eine Partnerschaft mit dem Evangelischen Kirchenkreis Agusan der United Church of Christ in the Philippines (UCCP) auf der südlichsten Insel, Mindanao. Sie entstand aus persönlichen Kontakten einer Pfarrersfamilie, die ihre Erfahrungen aus einem längeren Auslandsaufenthalt in die Gemeindearbeit einbrachte und dort nachhaltig das Bewusstsein für die weltweite Gemeinschaft und Verantwortung der Christen füreinander weckte.

Die Partnerschaft ist vertraglich geregelt. Sie verpflichtet beide Partner unter anderem zu regelmäßiger Korrespondenz, einem jährlichen Partnerschaftsgottesdienst und gegenseitigen Besuchen. Damit wird zum Ausdruck gebracht, dass ökumenische Partnerschaft nicht in das Belieben der jeweils tätigen Verantwortlichen fällt, sondern eine dauerhafte Aufgabe ist.

 

Die nächsten Termine sind am 10.09., 05.11. und 03.12.2019

      

Angebot im 2. Halbjahr 2019:

 

Kirchenkreis Koblenz bietet musikalische Ausbildung an

Das Hobby zum Beruf machen

 

Anmeldeschluss 15. September 2019

 

Koblenz.  Sie spielen Klavier und liebäugeln mit dem Orgelspiel? Sie möchten auch mit Ihren Füßen in die Tasten greifen und große Räume mit brausenden Klängen füllen? Oder singen Sie in einem Chor und träumen davon, selbst einmal am Pult zu stehen und zu dirigieren?

Für diese Menschen bietet der Evangelische Kirchenkreis Koblenz einen Kurs an, der die musikalischen Fähigkeiten verbessert und dazu viel Hintergrundwissen liefert. Ziel der Ausbildung ist die kirchenmusikalische C-Prüfung als Organist oder Chorleiter. Auch beides zusammen ist möglich. Schon während der Ausbildung kann man mit dem eigenen Können Geld verdienen, denn in der Kirche werden ständig Musiker gebraucht - sowohl für sporadische Vertretungen als auch fest angestellt.

Im C-Kurs werden die praktischen Fächer unterrichtet, wie zum Beispiel Orgelspiel, Chorleitung, Gesang, Klavierspiel. Aber auch die Fächer Gehörbildung, Tonsatz und Musikgeschichte gehören dazu. Den größten Teil der Kosten übernimmt übrigens die Kirche selbst. Die Kursteilnehmer zahlen lediglich einen Eigenanteil als monatliche Kursgebühr: Chorleitung 60 Euro, Orgel 70 Euro, beides zusammen 90 Euro. Der Kurs dauert in der Regel zweieinhalb Jahre. Er beginnt jährlich im Oktober und kann schon während der Schulzeit oder parallel zu einem Beruf belegt werden. Nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung erhalten die Kursteilnehmer eine Urkunde über die Anstellungsfähigkeit als Kirchenmusikerin oder Kirchenmusiker. Mit ihr können sie sich auf allen freien C-Kirchenmusikstellen in Deutschland bewerben. Die Tätigkeit in C-Stellen ist immer nebenberuflich. Man kann sie also parallel zu einem Hauptberuf ausüben. Aber auch ohne Festanstellung lohnt sich die Ausbildung: C-Kirchenmusiker erhalten bei Vertretungen ein wesentlich höheres Honorar.

Wer sich im Internet informieren möchte, findet hier ausführliche Hinweise: https://wied.ekir.de/index.php?id=334. Anmeldeschluss für den neuen Kurs ist der 15. September. Genaue Auskünfte erteilen auch gerne der Kursleiter: KMD Thomas Schmidt, Telefon 02631 - 32886, E-Mail thomas.schmidt@ekir.de oder der Koblenzer Kreiskantor Christian Tegel, Telefon 0261 - 94249017, E-Mail christian.tegel@ekir.de.

 

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