Gemeindebüro

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Unter'm Kirchturm

Gottesdienstliche Grüße aus Südtirol

Viele von Ihnen wissen, dass ich mit meiner Familie die Sommerferien (wie schon in den vergangenen Jahren) in Südtirol verbracht und dort meinen Kollegen an der Evangelischen Christuskirche Meran vertreten habe.


Die Evangelische Gemeinde Meran (EGM) gibt es seit 1861. 1876 wurde sie rechtlich konstituiert. Vorher war dies nicht möglich, weil der Protesta-tismus bis dahin in Österreich verboten war. Seit Ende des 1. Weltkriegs 1918 gehört Südtirol nicht mehr zu Österreich, sondern zu Italien. Lange war die Gemeinde auf sich gestellt. Seit Jahrzehnten pflegt sie aber einen guten Kontakt zur Evangelischen Kirche in Deutschland, von der sie per Entsendung ihre Pfarrer gestellt bekommt. Mein derzeitiger Kollege, Pfr. Martin Krautwurst, stammt aus Thüringen und damit aus der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands.


Das Einzugsgebiet der derzeit ca. 320 Gemeindeglieder zählenden Evangelischen Gemeinde Meran umfasst die gesamte westliche Hälfte Südtirols und Teile des Trentino. Sie reicht vom Reschenpass im Norden bis zum Gardasee im Süden. Im Westen grenzt sie an die Schweiz an und im Osten an die Evangelische Gemeinde Bozen, die die gesamte Osthälfte Südtirols umfasst. Neben der in den Jahren 1883-85 im neugotischen Stil erbauten Christuskirche in Meran gehören noch eine Kapelle in Sulden am Ortler sowie die Trinitatiskirche in Arco am Gardasee zur EGM. Seit dem 01.05.2008 ist die Evangelische Gemeinde Meran Teil der Evangelisch-lutherischen Kirche in Italien (ELKI). Als einzige ELKI-Gemeinde ist sie ausschließlich deutschsprachig.


Ich möchte an dieser Stelle allen herzlich danken, die mir die Erfahrung dieses Vertretungsdienstes ermöglichen, indem sie hier in unserer Ge-meinde die Stellung halten, sei es durch die Übernahme von Gottesdiens-ten und Amtshandlungen oder durch die Wahrnehmung von Leitungsaufgaben!


Wenn Sie sich einen Eindruck von Kirche und Gemeinde verschaffen möchten, haben Sie am 23. September dazu die Möglichkeit. An diesem Sonntag überträgt das ZDF um 9:30Uhr einen Gottesdienst mit dem Thema „Gastfreundschaft“ live aus der Christuskirche. Da der Gottesdienst exakt 45 Minuten dauern wird (das ist Vorgabe des Fernsehens), haben Sie danach noch ausreichend Zeit, sich um 10:45 Uhr zum Gottesdienst in der St. Moritz Kirche Oberdiebach einzufinden und mit uns das 60jährige Dienstjubiläum unseres Organisten Kurt Schneider zu feiern. Sollte Ihnen das zu stressig sein, nehmen Sie den Fernsehgottesdienst einfach auf DVD auf oder schauen Sie sich ihn später in der ZDF-Mediathek an, denn ich möchte niemanden von  unseren eigenen Gottesdiensten abwerben…
Ihr
Timm Harder, Pfr
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Mein Name ist SILAS

 

Auf vielen Reisen durfte ich Saul von Tarsus begleiten, den Ihr als Apostel PAULUS kennt! Von der großen Last, die die Verkündigung der Frohen Botschaft von Jesus Christus mit sich bringt, konnte ich ihm einiges ab-nehmen. Paulus war oft in Lebensgefahr!

 

Es passierte in Philippi/Griechenland. Paulus ging in großen Städten oft auf den Markt. Da waren immer viele Menschen zu erreichen. Natürlich werben die Händler lauthals um Kunden. Aber Paulus hat auch eine gute Stimme und vor allem ein ganz anderes Angebot zu machen: Ein Leben mit Jesus Christus, dem Sohn des wahren Gottes! Manche wurden neugierig, aber nur wenige kamen am nächsten Tag wieder.

 

Doch eine Frau, die hing wie eine Klette an uns: Sie war eine Wahrsagerin! An ihrem Platz am Markt standen die Leute Schlange; die ihre Zukunft wissen wollten. Die Frau war eine Magd, eine Dienerin, nur wenig besser dran als eine Sklavin. Ihre Dienst-Herren legten sich auf die faule Haut, und die Wahrsagerin verdiente ihnen bisher den Lebensunterhalt.

 

Die Frau hörte Paulus zu, und sobald wir weiter gingen, rannte sie hinter uns her und schrie: Diese Menschen sind Knechte des allerhöchsten Gottes, die euch den Weg des Heils verkündigen. Wir erregten Aufsehen! Das ist nicht gut, wenn es anderen Leuten das Geschäft ruiniert: Während die Wahrsagerin uns nachlief, brachte sie ihren Arbeitgebern keinen Denar ein! Und weil die Frau so laut schrie, konnte uns auch niemand in Ruhe anhören. Eines Tages war Paulus so genervt über die Schreierei. Er drehte sich abrupt um und befahl dem 'Wahrsage-Geist': Ich gebiete dir im Namen Jesu Christi, dass du von ihr ausfährst. Und Stille war. Die Frau kehrte zurück an ihren alten Platz. Es war aber aus mit dem Wahrsagen. Leere Kasse. Ihre Herren waren außer sich vor Wut. Ihre Einnahmequelle war versiegt! Sie zerrten uns vor den Stadtrichter. Wir würden Regeln verkünden, die ein Römer nicht annehmen könnte.

 

Alles war plötzlich gegen uns. Und der Stadtrichter ließ uns die Kleider vom Leib reißen und mit Stöcken schlagen.

 

Dann saßen wir im Gefängnis. Der Aufseher schloss sogar unsere Füße in den Block, dass wir ja nicht fliehen könnten. Um die Mitternacht aber sang Paulus mit blutigem Rücken Loblieder auf unseren HERRN. Und ich sang mit! Aus allen Gittern kamen hoffnungsvolle Stimmen! Und dann bebte die Erde. Oft ist das dort der Fall. Aber dieser Erdstoß war so stark, dass die Gitter aus den Wänden brachen und die Gefangenen frei waren! Der Aufseher, aus dem Schlaf gerissen, wollte sich ins Schwert stürzen. Aber Paulus rief: Wir sind alle hier!

 

Liebe Herren, stotterte der, was muss ich tun, dass ich gerettet werde? Und Paulus sagte: Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du und dein Haus selig! Während Paulus predigte, versorgte der Aufseher unsere Stockwunden.

 

Dann ließ sich die ganze Familie taufen! Das erfuhren die Stadtrichter, denen auch der Schock des Bebens noch in den Gliedern steckte. Als sie hörten, dass Paulus und ich römische Bürger sind, bekamen sie es mit der Angst zu tun; denn kein Römer darf ohne Urteil geschlagen werden! Sie baten uns, die Stadt zu verlassen.

 

***

 

Ich sage Euch: Gotteslob kann Mauern sprengen! Auch solche in Menschenherzen! Und das wird so sein, bis alle Menschen für Christus gewonnen sind!

 

Mit herzlichen Grüßen

Euer Silas, auch Silvanus genannt

 

nach Apg.16, 16ff.

G. Eberhard

Freiwilliges Kirchgeld 2018


Liebe Gemeindeglieder,

auch in diesem Jahr treten wir mit der Bitte um ein

„freiwilliges Kirchgeld“

an Sie heran.


Im Gemeindebrief finden Sie einen gesonderten Brief, dem wir einen vor-bereiteten Überweisungsträger beigefügt haben, in dem wir Ihnen die Notwendigkeit und die Verwendung des freiwilligen Kirchgeldes ausführlich darstellen.


Wir möchten Sie auch in diesem Jahr um Ihre Hilfe bitten und hoffen, dass Sie ein offenes Ohr für unsere Spendenbitte haben.


Wir freuen uns über Ihren Beitrag und danken Ihnen im Voraus sehr herz-lich!


Für das Presbyterium
Ihr Pfarrer Timm Harder

Brockensammlung Bethel


Bitte unterstützen Sie auch in diesem Jahr wieder diese wichtige Aktion zugunsten der vielen kranken und behinderten Menschen, die in Bethel eine Heimstatt gefunden haben. Im vergangenen Jahr konnten wir wieder ein paar Tonnen Kleidung weiterleiten. Bitte nur gut erhaltene Kleidung abgeben. Herzlichen Dank dafür!


Handzettel mit den entsprechenden Informationen lagen dem Gemeindebrief bei.


Bitte geben Sie Ihre Kleidersäcke erst in der dafür vorgesehenen Zeit bei den Annahmestellen (siehe Handzettel) ab.


Termin Kirchengemeinde Vierthäler: 24. bis 28. September 2018


Weitere Kleidersäcke können im Gemeindebüro abgeholt werden.

                              Besuchsdienstkreis sucht neue Helfer

 

Liebe Gemeindeglieder,

vor vielen Jahren wurden in unseren Kirchengemeinden die Besuchsdienstkreise zum Geburtstagsbesuch älterer Gemeindeglieder (ab 70 Jahre) ins Leben gerufen.

Lange Zeit haben die Aktiven ihren Dienst versehen und den Menschen damit Zeit und Freude geschenkt. Dafür möchte sich das Presbyterium an dieser Stelle sehr herzlich bedanken!

Leider ist auch unsere Gemeinde vom demographischen Wandel betroffen, so dass immer weniger Aktive, die inzwischen selbst schon lange zu den zu Besuchenden zählen, immer mehr Geburtstagskinder besuchen sollen. Um diesen Dienst im bisherigen Umfang weiter führen zu können, benötigen wir Ihre Mithilfe!

Insbesondere in den Orten Manubach, Oberdiebach, Breitscheid, Bacharach, Niederheimbach und Oberheimbach, aber auch in den übrigen Orten, benötigen wir die Mithilfe interessierter Menschen, die sich in die Gemeinde einbringen wollen.

Sollte es uns nicht gelingen, neue Mitglieder für den Besuchsdienstkreis zu gewinnen, sind wir nicht mehr in der Lage, die Geburtstagsbesuche im bisherigen Umfang fortzuführen.

Dies würde bedeuten, dass die 71- bis 74-jährigen, evtl. auch die 76- bis 79-jährigen, nicht mehr besucht werden könnten.

Nur mit Ihrer Hilfe werden wir auch in Zukunft vielen Gemeindegliedern mit einem Geburtstagsbesuch eine Freude machen können. Sollten Sie neugierig geworden sein oder Fragen haben, sprechen Sie uns bitte an.

Pfarrer Timm Harder, Telefon 0 67 43 / 25 30 oder

Gemeindebüro Petra Stollwerk, Telefon 0 67 43 / 965 773

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