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Über die Rettungsleitstelle können Sie im Notfall um einen Notfallseelsorger bitten:

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Weltflüchtlingstag am 20.06.18

 

 

EKD-Pressemitteilung Nr. 67/2018

 

Flüchtlingsschutz nicht kleinmachen

 

EKD-Migrationsexperte Präses Rekowski zum heutigen Weltflüchtlingstag

 

 

Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni ruft die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) dazu auf, den Flüchtlingsschutz in Europa nicht weiter zu gefährden. Präses Manfred Rekowski, Leitender Geistlicher der Evangelischen Kirche im Rheinland und Vorsitzender der Kammer für Migration und Integration der EKD stellte fest: „In der politischen Debatte gibt es kaum mehr Stimmen, die Schutz für diejenigen fordern, die dort, wo sie zuhause sind, nicht bleiben können.“ Er erinnerte daran, die Perspektive der schutzsuchenden Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren: „Wer mit Flüchtlingen spricht, weiß: Diese Kinder, Frauen und Männer sind nicht ohne Grund auf dem Weg. Sie fliehen vor Krieg und Gewalt, weil ihre Lebensgrundlagen zerstört wurden, als politisch Verfolgte oder weil sie eine Zukunft suchen, die es in ihrem Land für sie nicht gibt, an der sie aber Teil haben wollen. Wir brauchen wirksame Masterpläne für die Bekämpfung von Fluchtursachen, für besseren Flüchtlingsschutz und für eine moderne Einwanderungspolitik.“

 

Insbesondere kritisierte Präses Rekowski die europäische Flüchtlingspolitik. Die EU lagere systematisch Verantwortung aus und bezahle andere Staaten für die Abwehr oder die Aufnahme von schutzsuchenden Menschen. „Allen politischen Verantwortlichen muss klar sein, was es heißt, das Asylrecht anzutasten und den Flüchtlingsschutz kleinzumachen: Menschen werden an Grenzen abgewiesen, von Land zu Land weitergeschickt, oder sie kommen in Seenot um. Eine Politik der ausgelagerten Verantwortung ist nicht hinnehmbar“, so Rekowski. All dies habe, so Rekowski, verheerende Auswirkungen – auch für Europa. „Nehmen wir in Kauf, was jenseits unserer Grenzen in libyschen Lagern geschieht und dass Jahr um Jahr tausende Menschen im Mittelmeer ertrinken, bleibt das für uns in Europa nicht folgenlos. Unsere eigene Würde, ja, unsere Humanität droht daran zugrunde zu gehen. Denn welchen Stellenwert Rechte und Freiheiten für uns haben, zeigt sich daran, ob wir sie Schutzsuchenden zugestehen. Nach christlichem Verständnis sind Menschenwürde und Menschenrechte unteilbar.“

 

In diesem Zusammenhang erinnerte Rekowski daran, dass im weltweiten Vergleich nur wenige Flüchtlinge nach Europa kommen. Die meisten Menschen, die ihr Land verlassen müssen, suchen Zuflucht in Nachbarländern. Kenia und Jordanien beherbergen die größten Flüchtlingslager der Welt; der kleine Staat Libanon hat prozentual weltweit die meisten syrischen Kriegsflüchtlinge aufgenommen. In Bezug auf Fluchtursachen hob Rekowski hervor: „Viele Flüchtlinge fliehen vor Folgen, die unsere Politik, unser Wirtschaften und unser Lebensstil mitverursacht haben. Ob Waffenexporte, Konfliktrohstoffe, Klimawandel – hinter solchen Stichworten lassen sich die langen Verantwortungsketten ausmachen, die uns mit den Flüchtlingen verbinden.“ Es sei illusorisch zu glauben, der weltweite Austausch von Waren und Informationen in einer globalisierten Welt könne nur einseitig funktionieren; im Gegenteil sei die Welt von Wechselwirkungen geprägt. „Die Tatsache, dass Ende 2017 laut dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen 68,5 Mio. Menschen weltweit auf der Flucht waren , zeigt: Migration – ob erzwungen oder freiwillig – ist eine politische Steuerungsaufgabe. Das Weltproblem Flucht wird nicht durch Symbolpolitik oder nationale Alleingänge gelöst. Benötigt werden solidarische und menschenrechtsorientierte Lösungen.“

 

Er stellte klar, dass nicht alle Schutzsuchenden in Deutschland asylberechtigt seien, forderte jedoch genau deshalb faire und individuelle Asylverfahren. Ob dies in den geplanten ‚AnKER-Zentren’ gewährleistet werden kann, sei sehr fraglich. „Es ist fatal, wenn im europäischen Asylrecht demnächst nicht mehr nach den Fluchtgründen gefragt wird.  Wenn nur noch geprüft wird, ob es einen anderen sogenannten ‚Sicheren Drittstaat‘ gibt, in den man die Menschen abschieben kann, wird die Genfer Flüchtlingskonvention in Frage gestellt. Das Unsichere lässt sich nicht per Dekret als sicher umetikettieren. Das gilt zum Beispiel für Libyen wie auch für Afghanistan.“

 

 

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

 

Individuelle Sprechstunde

 

Wer regelt Ihre Angelegenheiten, wenn Sie es selbst nicht mehr können? Jeder kann plötzlich und unabhängig vom Alter in Situationen geraten, in denen andere für ihn entscheiden müssen. Damit Sie sicher sind, dass Ihre Angelegenheiten im Ernstfall so geregelt werden, wie Sie es sich wünschen, sollten Sie in gesunden Tagen Vorsorge treffen.

 

Hierzu berät Sie Ihr Betreuungsverein in der Sprechstunde in Bacharach

 

Die Mitarbeiter des Betreuungsvereins des Caritasverbandes Mainz e.V. beraten und informie-ren Sie persönlich und individuell zu den Themen Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und rechtliche Betreuung.

 

Die Sprechstunde findet zu den unten genannten Terminen im Christophorus Haus in den Räu-men der Evangelischen Kirchengemeinde Vierthäler, Blücherstraße 15-19 in 55422 Bacharach statt.

Nächste Termine sind

05.06.2018 // 04.09.2018

jeweils 16:0017:00 Uhr

Sollte es Ihnen aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich sein, die Sprechstunde aufzu-suchen, vereinbaren wir gerne mit Ihnen einen individuellen Termin für einen Hausbesuch.

Simone Schernich und Georg Wörsdörfer im
caritas-zentrum St. Elisabeth, Rochusstraße 8, 55411 Bingen, Telefon 06721 9177-30/39 s.schernich@caritas-bingen.de / g.woersdoerfer@caritas-bingen.de

Koblenz. Der „Ökumene-ImBiss“ ist ein Informations- und Diskussionsforum für die Region. Vielfältige Themen aus Kirche und Gesellschaft werden von wechselnden Referentinnen und Referenten vorgestellt und mit den Teilnehmenden diskutiert.

 

Die Treffen finden jeweils am ersten Dienstag des Monats von 9:30 bis 12:00 Uhr in der Superintendentur des Evangelischen Kirchenkreises Koblenz, Mainzer Straße 81, statt. Für mobilitätseingeschränkte Personen gibt es links am Gebäude einen Hub-Lifter.
 

Telefonische Anmeldung ist erforderlich.

Die Veranstaltung beginnt mit einem Frühstück, das con einem ehrenamtilichen Team stets zuverlässig und liebevoll zubereitet wird. Zur Deckung der Unkosten wird ein Teilnahmebeitrag in Höhe von 6 Euro erhoben.
 

Um Anmeldung zwecks besserer Planung wird gebeten:

Telefon 0261-91161-64 oder E-Mail mbuettner@kirchenkreis-koblenz.de. Verantwortlich für den Ökumene-ImBiss ist das Evangelische Erwachsenenbildungswerk Rheinland-Süd e.V.; die Leitung hat Pfarrerin Margit Büttner.
 

Das jeweils aktuelle Programm kann als Flyer auf der Homepage des Evangelischen Kirchenkreises Koblenz abgerufen werden: http://www.kirchenkreis-koblenz.de/files/ekk/download/2018-2.pdf

 

 

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